Altenähr, Albert: Unterschied zwischen den Versionen

 
K
 
(8 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Albert Altenähr''' [[Benediktiner|OSB]], Taufname ''Wilhelm'', (* 1942), [[Benediktiner]] und dritter Abt der Benediktinerabtei [[Kornelimünster]] bei Aachen.
+
[[Datei:Leer.png|right|'''Albert Altenähr''' OSB]]
  
== Leben ==
+
{{Biodaten|
 +
|NAME=Albert Altenähr
 +
|TAUFNAME=Wilhelm
 +
|GEBURTSDATUM=17. März 1942
 +
|GEBURTSORT=Rheine
 +
|STERBEDATUM=
 +
|STERBEORT=
 +
|BEISETZUNGSDATUM=
 +
|BEISETZUNGSORT=
 +
|DEFINITION=3. Abt von Kornelimünster 1982–2004
 +
}}
  
[[Bild:Albert-Altenaehr-OSB.jpg|thumb|'''Albert Altenähr''' OSB]]
+
Albert Altenähr, Taufname ''Wilhelm'', war nach dem Studium in Gerleve (1962–64) und Rom (1964–1970) in der spirituellen Kursarbeit der Abtei Gerleve tätig. 1973 wurde er in Rom (Alphonsiana) mit einer Arbeit über Dietrich Bonhoeffer zum Doktor der Theologie promoviert. Sein Doktorvater war der bekannte Moraltheologe Bernhard Häring. In den folgenden Jahren war er in Gerleve für die Klosterbibliothek verantwortlich und Exerzitienleiter.
  
Altenähr wurde am am 17. März 1942 in Rheine, Westfalen, geboren und trat im April 1961 in die Benediktinerabtei [[Gerleve]] ein. Im August 1962 legte er dort die [[Profess]] ab. 1967 wurde er zum Priester geweiht. Nach dem Studium in Gerleve (1962–64) und Rom (1964–1970) war er in der spirituellen Kursarbeit der Abtei tätig. 1973 wurde er in Rom mit einer Arbeit über »Dietrich Bonhoeffer – Lehrer des Gebets« zum Doktor der Theologie promoviert. Sein Doktorvater war der bekannte Moraltheologe Bernhard Häring. In den folgenden Jahren war er in Gerleve für die Klosterbibliothek verantwortlich.
+
Im Mai 1982 wurde er zum 3. Abt der Abtei Kornelimünster postuliert. Seit 1996 gehört er als Visitator zum Leitungsgremium der Benediktinerkongregation von Subiaco, der die Abtei Kornelimünster angehört. Im selben Jahr wurde er in den Beirat der »Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten« im deutschsprachigen Raum gewählt; von 1997 bis 2001 war er stellvertretender Vorsitzender, von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.
  
Im Mai 1982 wurde Altenähr zum 3. Abt der Abtei Kornelimünster [[Wahlbitte|postuliert]] und am 25. Juli durch Bischof Klaus Hemmerle zum [[Abt]] geweiht. Seit 1996 gehört er als Visitator zum Leitungsgremium der [[Kongregation von Subiaco|Benediktinerkongregation von Subiaco]], der die Abtei Kornelimünster angehört. Im selben Jahr wurde er in den Beirat der »Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten« im deutschsprachigen Raum gewählt; von 1997 bis 2001 war er stellvertretender Vorsitzender, von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.
+
Nach 25 Jahren trat er zum Oktober 2007 von seinem Amt als Abt zurück, ist aber weiter Visitator der deutschen Provinz der Kongregation von Subiaco.
  
Altenähr sieht als Ziel seines Wirkens in Kornelimünster, die einladende Offenheit Gottes für die Menschen deutlich zu machen. In diesem Sinne versteht er die Abtei Kornelimünster als ein »Haus der Glaubensbegegnung«, das allen suchenden Menschen offen steht.
+
{{autor|gge}}
 +
----
 +
{{sub2|TITLE=D|DATA=''Vest.:'' April 1961 (Gerleve); ''Prof.:'' 26. Aug. 1962; ''Sac.:'' 28. Aug. 1967. ''Abbas:'' el. Mai 1982, ben. 25. Juli 1982 (Bf. Klaus Hemmerle), res. Okt. 2007.}}
  
== Werke ==
+
{{sub2|TITLE=W|DATA=''Dietrich Bonhoeffer, Lehrer des Gebets. Grundlagen für eine Theologie des Gebets bei Dietrich Bonhoeffer.'' Würzburg: Echter, 1976. · Dietrich Bonhoeffers Gedicht »Stationen auf dem Wege zur Freiheit« als Theologie und Zeugnis.'' In: Studia Moralia XV (Festschrift Bernhard Häring), Rom 1977, 283–309.}}
  
* ''Dietrich Bonhoeffer, Lehrer des Gebets. Grundlagen für eine Theologie des Gebets bei Dietrich Bonhoeffer.'' – Würzburg: Echter, 1976 – ISBN 3-429-00443-8
+
{{sub2|TITLE=L|DATA=Bibliographie der deutschsprachigen Benediktiner 1880–1980. St. Ottilien: EOS, 1985–1987.}}
* ''Dietrich Bonhoeffers Gedicht »Stationen auf dem Wege zur Freiheit« als Theologie und Zeugnis.'' In: Studia Moralia XV (Festschrift Bernhard Häring), Rom 1977, 283–309
 
  
== Quelle ==
+
{{SORTIERUNG:Altenahr, Albert}}
 
+
[[Kategorie:Personen]]
* Website der Abtei
+
[[Kategorie:Kornelimünster]]
 
+
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]
== Weblinks ==
+
[[Kategorie:21. Jahrhundert]]
 
+
{{cite}}
* [http://www.abtei-kornelimuenster.de Abtei Kornelimünster]
+
{{page.name: ALTENÄHR, Albert (Wilhelm) OSB – Biographia Benedictina}}
 
 
[[Kategorie:Typ:Person]]
 
[[Kategorie:Raum:Deutschland]]
 
[[Kategorie:Zeit:21. Jahrhundert]]
 
[[Kategorie:Benediktiner]]
 

Aktuelle Version vom 19. Oktober 2011, 17:25 Uhr

Albert Altenähr OSB

Albert Altenähr

3. Abt von Kornelimünster 1982–2004

* 17. März 1942 Rheine

Albert Altenähr, Taufname Wilhelm, war nach dem Studium in Gerleve (1962–64) und Rom (1964–1970) in der spirituellen Kursarbeit der Abtei Gerleve tätig. 1973 wurde er in Rom (Alphonsiana) mit einer Arbeit über Dietrich Bonhoeffer zum Doktor der Theologie promoviert. Sein Doktorvater war der bekannte Moraltheologe Bernhard Häring. In den folgenden Jahren war er in Gerleve für die Klosterbibliothek verantwortlich und Exerzitienleiter.

Im Mai 1982 wurde er zum 3. Abt der Abtei Kornelimünster postuliert. Seit 1996 gehört er als Visitator zum Leitungsgremium der Benediktinerkongregation von Subiaco, der die Abtei Kornelimünster angehört. Im selben Jahr wurde er in den Beirat der »Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten« im deutschsprachigen Raum gewählt; von 1997 bis 2001 war er stellvertretender Vorsitzender, von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

Nach 25 Jahren trat er zum Oktober 2007 von seinem Amt als Abt zurück, ist aber weiter Visitator der deutschen Provinz der Kongregation von Subiaco.

gge


D:

Vest.: April 1961 (Gerleve); Prof.: 26. Aug. 1962; Sac.: 28. Aug. 1967. Abbas: el. Mai 1982, ben. 25. Juli 1982 (Bf. Klaus Hemmerle), res. Okt. 2007.

W:

Dietrich Bonhoeffer, Lehrer des Gebets. Grundlagen für eine Theologie des Gebets bei Dietrich Bonhoeffer. Würzburg: Echter, 1976. · Dietrich Bonhoeffers Gedicht »Stationen auf dem Wege zur Freiheit« als Theologie und Zeugnis. In: Studia Moralia XV (Festschrift Bernhard Häring), Rom 1977, 283–309.

L:

Bibliographie der deutschsprachigen Benediktiner 1880–1980. St. Ottilien: EOS, 1985–1987.


Zitierempfehlung: Altenähr, Albert, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 19.10.2011, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Alten%C3%A4hr,_Albert

Vorlage:Page.name: ALTENÄHR, Albert (Wilhelm) OSB – Biographia Benedictina