Busch, Bonifatius: Unterschied zwischen den Versionen

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Bonifatius Busch, Taufname Johann Maria, wurde am 28. April 1869 als Sohn der eheleute Wilhelm und Maria Busch in Wesel geboren. Am 19. März 1886 trat er in die Abtei Affligem in den Niederlanden ein, setzte dort seine am Gymnasium in Wesel begonnene schulische Ausbildung fort und legte 1887 die Profess ab. Am 21. März 1893 wurde er in die Abtei Merkelbeek versetzt und zwei Jahre später zum Priester geweiht.
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Bonifatius Busch, Taufname Johann Maria, wurde am 28. April 1869 als Sohn der Eheleute Wilhelm und Maria Busch in Wesel am Niederrhein geboren. Am 19. März 1886 trat er in die Abtei Affligem in den Niederlanden ein, setzte dort seine am Gymnasium in Wesel begonnene schulische Ausbildung fort und legte 1887 die Profess ab. Am 21. März 1893 wurde er in die Abtei Merkelbeek versetzt und zwei Jahre später zum Priester geweiht.
  
1899 von Abt [[Renzel, Hermann|Hermann Renzel]] zum Cellerar und am 26. januar 1905 zum Prior bestellt, war er einer der engsten Mitarbeiter Renzels, zunächst beim Bau der Abteikirche in Merkelbeek, dann bei der Gründung der Niederlassung Kornelimünster in Preußen, zu deren Oberen er am 26. Januar 1906 ernannt wurde.
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1899 von Abt [[Renzel, Hermann|Hermann Renzel]] zum Cellerar und am 26. Januar 1905 zum Prior bestellt, war er einer der engsten Mitarbeiter Renzels, zunächst beim Bau der Abteikirche in Merkelbeek, dann bei der Gründung der Niederlassung Kornelimünster in Preußen, zu deren Oberen er am 26. Januar 1906 ernannt wurde.
  
Neben den Vorbereitungen für den Neubau und die Sorge um die Finanzierung erfüllte der schwer herzkranke Busch noch zahlreiche Verpflichtungen in der Seelsorge. Am 25. November 1906 hielt er in Aachen Forst die Festpredigt zum Patroziniumsfest der Pfarrkirche St. Katharina. Kurz danach erlitt er auf dem Weg zu seiner nächsten Verpflichtung in Breinig einen Schlaganfall, dem er noch am selben Tag im Pfarrhaus Forst erlag.
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Neben den Vorbereitungen für den Neubau und die Sorge um die Finanzierung erfüllte der schwer herzkranke Busch noch zahlreiche Verpflichtungen in der Seelsorge. Am 25. November 1906 hielt er in Aachen Forst die Festpredigt zum Patroziniumsfest der Pfarrkirche St. Katharina. Kurz danach erlitt er einen Infarkt, dem er noch am selben Tag im Pfarrhaus Forst erlag. Seine Nachfolge trat am 16. Januar 1906 P. [[Wessels, Benno|Benno Wessels]] an.
  
 
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Aktuelle Version vom 28. November 2016, 11:02 Uhr

Bonifatius Busch OSB

Bonifatius Busch

Gründungssuperior der Abtei Kornelimünster 1906

* 28. April 1869 Wesel
† 25. Nov. 1906 Forst,Aachen

Bonifatius Busch, Taufname Johann Maria, wurde am 28. April 1869 als Sohn der Eheleute Wilhelm und Maria Busch in Wesel am Niederrhein geboren. Am 19. März 1886 trat er in die Abtei Affligem in den Niederlanden ein, setzte dort seine am Gymnasium in Wesel begonnene schulische Ausbildung fort und legte 1887 die Profess ab. Am 21. März 1893 wurde er in die Abtei Merkelbeek versetzt und zwei Jahre später zum Priester geweiht.

1899 von Abt Hermann Renzel zum Cellerar und am 26. Januar 1905 zum Prior bestellt, war er einer der engsten Mitarbeiter Renzels, zunächst beim Bau der Abteikirche in Merkelbeek, dann bei der Gründung der Niederlassung Kornelimünster in Preußen, zu deren Oberen er am 26. Januar 1906 ernannt wurde.

Neben den Vorbereitungen für den Neubau und die Sorge um die Finanzierung erfüllte der schwer herzkranke Busch noch zahlreiche Verpflichtungen in der Seelsorge. Am 25. November 1906 hielt er in Aachen Forst die Festpredigt zum Patroziniumsfest der Pfarrkirche St. Katharina. Kurz danach erlitt er einen Infarkt, dem er noch am selben Tag im Pfarrhaus Forst erlag. Seine Nachfolge trat am 16. Januar 1906 P. Benno Wessels an.

gge


D:

Prof.: 1887; Sac.: 1895; Sup.: nom. 26. Jan. 1906.

L:

Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige, Band 28 (1907), S. 229 · Nürnberger, Jens: Die Rückkehr der Benediktiner in das Erzbistum Köln nach Säkularisation und Kulturkampf. Aachen : Einhard, 2014 (zugl.: Aachen, Techn. Hochsch., Diss., 2013), bes. S. 121–122.


Zitierempfehlung: Busch, Bonifatius, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 28.11.2016, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Busch,_Bonifatius

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