Egender, Nikolaus: Unterschied zwischen den Versionen

 
(5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
 
{{Biodaten|
 
{{Biodaten|
 
|NAME=Nikolaus Egender
 
|NAME=Nikolaus Egender
 +
|ALTERNATIVNAME=Nicolas Egender
 
|TAUFNAME=Pierre
 
|TAUFNAME=Pierre
 
|GEBURTSDATUM=19. Aug. 1923
 
|GEBURTSDATUM=19. Aug. 1923
Zeile 15: Zeile 16:
 
Nikolaus Egender, Taufname Pierre, geboren am 19. August 1923 im Elsass, studierte Theologie in Freiburg im Breisgau und Rom. 1946 trat er in das orthodox-ökumenisch ausgerichtete Benediktinerkloster Chevetogne in Belgien ein, 1947 Profess, 1950 Priesterweihe, von 1954 bis 1963 war er Novizenmeister, 1963 bis 1971 Prior.
 
Nikolaus Egender, Taufname Pierre, geboren am 19. August 1923 im Elsass, studierte Theologie in Freiburg im Breisgau und Rom. 1946 trat er in das orthodox-ökumenisch ausgerichtete Benediktinerkloster Chevetogne in Belgien ein, 1947 Profess, 1950 Priesterweihe, von 1954 bis 1963 war er Novizenmeister, 1963 bis 1971 Prior.
  
Abt [[Rudloff, Leo|Leo von Rudloff]] holte ihn 1966 als Visitator ins Heilige Land nach Jerusalem. Von 1979 bis 1995 war er der erste gewählte Abt der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion. Die Abtsbenediktion erhielt er am 9. November 1979 durch Kurienerzbischof [[Mayer, Augustin|Augustin Mayer]].
+
Abt [[Rudloff, Leo|Leo von Rudloff]] holte ihn 1966 als Visitator ins Heilige Land nach Jerusalem. Von 1979 bis 1995 (zwei Amtsperioden) war er der erste gewählte Abt der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion. Die Abtsbenediktion erhielt er am 9. November 1979 durch Kurienerzbischof [[Mayer, Augustin|Augustin Mayer]].
  
 
In Egenders Amtszeit fällt auch die Einweihung der Brotvermehrungskirche in Tabgha 1982. 1982 wurde er mit dem „Armenischen Kreuz“ ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die armenische Kirche einem Außenstehenden verleiht. 1992 ernannte ihn die Stadt Jerusalem zum Ehrenbürger.
 
In Egenders Amtszeit fällt auch die Einweihung der Brotvermehrungskirche in Tabgha 1982. 1982 wurde er mit dem „Armenischen Kreuz“ ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die armenische Kirche einem Außenstehenden verleiht. 1992 ernannte ihn die Stadt Jerusalem zum Ehrenbürger.
  
Seit 1997 lebt Egender wieder in Chevetogne.
+
Seit 1997 lebt Egender wieder in Chevetogne. Er ist Autor mehrerer Studien über die orientalischen Kirchen und ihre Liturgie, die Ökumene und das Zweite Vatikanische Konzil. 2001 gründete er zusammen mit P. Stephan Vorweck aus Gerleve die Benediktinercella Reichenau.  
 
 
2001 gründete er zusammen mit P. Stephan Vorweck aus Gerleve die Benediktinercella Reichenau.  
 
  
 
{{autor|gge}}
 
{{autor|gge}}
Zeile 28: Zeile 27:
 
{{sub2|TITLE=D|DATA=''Prof.:'' 1947; ''Sac.:'' 1950; ''Abbas:'' ben. 9. Nov. 1979, res. 1995.}}
 
{{sub2|TITLE=D|DATA=''Prof.:'' 1947; ''Sac.:'' 1950; ''Abbas:'' ben. 9. Nov. 1979, res. 1995.}}
  
{{sub2|TITLE=W|DATA=[http://opac.regesta-imperii.de/lang_en/autoren.php?name=Egender%2C+Nikolaus RI-Opac].}}
+
{{sub2|TITLE=W|DATA=Moines de Palestine : portraits spirituels. Perpignan:  Artège, 2016 · [[http://opac.regesta-imperii.de/lang_en/autoren.php?name=Egender%2C+Nikolaus RI-Opac]].}}
  
 
{{sub2|TITLE=Q|DATA=Div.}}
 
{{sub2|TITLE=Q|DATA=Div.}}
 +
 +
{{Normdaten|PND=129595993}}
  
 
[[Kategorie:Personen]]
 
[[Kategorie:Personen]]

Aktuelle Version vom 16. November 2016, 17:59 Uhr

Nikolaus Egender OSB

Nikolaus Egender

Nicolas Egender

Benediktiner der Abtei Chevetogne in Belgien, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem 1979–1995

* 19. Aug. 1923

Nikolaus Egender, Taufname Pierre, geboren am 19. August 1923 im Elsass, studierte Theologie in Freiburg im Breisgau und Rom. 1946 trat er in das orthodox-ökumenisch ausgerichtete Benediktinerkloster Chevetogne in Belgien ein, 1947 Profess, 1950 Priesterweihe, von 1954 bis 1963 war er Novizenmeister, 1963 bis 1971 Prior.

Abt Leo von Rudloff holte ihn 1966 als Visitator ins Heilige Land nach Jerusalem. Von 1979 bis 1995 (zwei Amtsperioden) war er der erste gewählte Abt der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion. Die Abtsbenediktion erhielt er am 9. November 1979 durch Kurienerzbischof Augustin Mayer.

In Egenders Amtszeit fällt auch die Einweihung der Brotvermehrungskirche in Tabgha 1982. 1982 wurde er mit dem „Armenischen Kreuz“ ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die armenische Kirche einem Außenstehenden verleiht. 1992 ernannte ihn die Stadt Jerusalem zum Ehrenbürger.

Seit 1997 lebt Egender wieder in Chevetogne. Er ist Autor mehrerer Studien über die orientalischen Kirchen und ihre Liturgie, die Ökumene und das Zweite Vatikanische Konzil. 2001 gründete er zusammen mit P. Stephan Vorweck aus Gerleve die Benediktinercella Reichenau.

gge


D:

Prof.: 1947; Sac.: 1950; Abbas: ben. 9. Nov. 1979, res. 1995.

W:

Moines de Palestine : portraits spirituels. Perpignan: Artège, 2016 · [RI-Opac].

Q:

Div.

Normdaten:

GND: 129595993

Zitierempfehlung: Egender, Nikolaus, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 16.11.2016, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Egender,_Nikolaus

Vorlage:Page.name: EGENDER, Nikolaus OSB – Biographia Benedictina