Forster, Placidus: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 6. Mai 2013, 21:30 Uhr

Placidus Forster OSB

Placidus Forster

44. Abt der Benediktinerabtei Scheyern 1734–1757

* 1695 Königsfeld, Marktgemeinde Wolnzach
† 27. Feb. 1757

Anton Forster war ein Sohn der Land- und Gastwirtseheleute Mathias Forster und Maria, geb. Weninger. Sein jüngerer Bruder Johann Michael wurde als P. Frobenius Benediktiner und Fürstabt in St. Emmeram zu Regensburg.

Placidus Forster trat in die Abtei Scheyern ein, legte 1713 die Profess ab und wurde 1720 zum Priester geweiht. Er war ein gelehrter Theologe, Jurist und Geschichtskenner. 1734 wurde er zum Abt gewählt. Zu seiner Regierungszeit wurden 1738/39 die Kreuzkapelle und ihr gegenüber im Norden die Kindheit-Jesu-Kapelle gebaut, 1734–57 erhielt der prächtige Bibliothekssaal seine noch heute erhaltene Ausstattung. In der mit dem Kloster Scheyern verbundenen Hofmark Berbling, den er zu einem Wallfahrtsort machen wollte, ließ er anstelle der alten Kirche einen Neubau im Stil des Rokoko errichten, der heute im Volksmund auch „kleine Wies“ genannt wird.

Abt Placidus starb am 21. Februar 1757. Sein Epitaph mit Grabinschrift befindet sich in der Basilika des Klosters Scheyern.

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Zitierempfehlung: Forster, Placidus, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 6.05.2013, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Forster,_Placidus

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