Grieninger, Honorius

Honorius Grieninger OSB

Honorius Grieninger

27. und letzter Reichsabt von Irsee 1784–1803

* 31. Dez. 1741 Immendingen
06. Feb. 1809 Kaufbeuren

Honorius Grieninger, Profess 10. Oktober 1762, Priester 24. Juni 1766, Bibliothekar, Professor der Mathematik und Philosophie, zuletzt Prior; am 20. September 1784 zum Abt von Irsee gewählt. Nach der Aufhebung des Klosters lebte er noch einige Zeit im Kloster, ging aber – vertrieben von den Kriegswirren, Einquartierungen und anderen Umständen – am 13. November 1805 nach Kaufbeuren, wo er am 6. Februar 1809 „an einem Nervenfieber“ starb und von Abt Rupert Ehrmann vom Reichskloster Isny auf dem Stadtfriedhof beigesetzt wurde. Sein Grabstein ist erhalten.

gge, Okt. 2011


D:

Prof.: 10. Okt. 1762; Sac.: 24. Juni 1766; Abbas: el. 20. Sep. 1784.

W:

Chronica imperialis monasterii Ursinensis inde ab electione Honorii Grieninger (ultimi) Abbatis anno 1784 usque ad annum 1808.

W:

Lindner, August: Die Schriftsteller des Benediktinerordens, Regensburg 1880 · Scheglmann, Alfons Maria: Geschichte der Säkularisation im rechtsrheinischen Bayern, 1906.


Zitierempfehlung: Grieninger, Honorius, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 11.10.2019, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Grieninger,_Honorius

Vorlage:Page.name: GRIENINGER, Honorius OSB (1741–1809) – Biographia Benedictina