Wahl, Coelestin

Coelestin Wahl OSB

Coelestin Wahl

Abt von St. Georgen in Villingen 1757–1778

* 23. Okt. 1717 Ochsenhausen
† 25. Nov. 1780 Bad Rippoldsau-Schapbach

Coelestin Wahl, aus Ochsenhausen, Sohn des Johann Georg Wahl und der Anna Maria Rupf(in); Profess in der Benediktinerabtei St. Georgen auf dem Schwarzwald in Villingen am 14. November 1734, ließ als Prior (und Orgelexperte) die Silbermann-Orgel in der Klosterkirche einbauen. Zum Abt gewählt am 16. September 1757.

Er schaffte für die Stiftskirche ein neues harmonisches Geläute und eine Uhr an, ließ 1760 die Stiftskirche von Johann Michael Schmadel ausmalen, was 1600 fl. kostete. Er baute auch das Priorat Rippoldsau von Grund auf neu.

Wegen Lähmung der Füße resignierte er freiwillig am 20. Januar 1778 und zog sich nach Rippoldsau zurück, wo er am 25. November 1780 starb und begraben wurde.

gge, Okt. 2024


D:

Prof.: 14. Nov. 1734; Abbas: el. 16. Sept. 1757, res. 20. Jan. 1778.

L:

Lindner, Pirmin: Die Schriftsteller und Gelehrten der ehemaligen Benediktiner Abteien im jetzigen Grossherzogtum Baden vom Jahre 1750 bis zur Säcularisation, in: Freiburger Diözesanarchiv 20 (1889), S. 79–140, hier: 122.


Zitierempfehlung: Wahl, Coelestin, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 9.10.2024, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Wahl,_Coelestin

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