Einsiedler, Josef Maria

Aus Biographia Benedictina

Josef Maria Einsiedler OSB

Josef Maria Einsiedler

1. (56.) Abt der Benediktinerabtei Ottobeuren 1920–1947

* 24. Nov. 1870 Winneberg/Altusried
† 1. März 1955 Ottobeuren

Dr. Josef Maria Einsiedler von St. Stephan in Augsburg wurde am 30. August 1918 als erster Prior des neuen selbständigen Priorats Ottobeuren eingeführt und am 15. Januar 1920 von Abt-Administrator Placidus Glogger zum ersten Abt ernannt. Am 11. April 1920 erfolgte die kirchliche Bestätigung und Einsetzung, am 21. April 1920 die Benediktion.

Abt Josef eröffnete Ostern 1922 eine Lateinschule, die wegen der begrenzten Möglichkeiten des Hauses entsprechend, nur die unteren vier Klassen des humanistischen Gymnasiums umfasste und unter dem Druck des nationalsozialistischen Regimes 1938 wieder geschlossen werden musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 30. April 1946 wieder ein Progymnasium unter dem Namen Collegium Rupertinum eröffnet.

gge


D:

Abbas: nom. 15. Jan. 1920, ben. 21. April 1920.

W:

De Tertulliani adversus Judaeos libro. Augustae Vindelicorum: Pfeiffer, 1897.

L:

Kolb, Ägidius (Hg.): Ottobeuren, Schicksal einer schwäbischen Reichsabtei. Augsburg 1964, S. 221. · Abt Dr. Joseph Maria Einsiedler von Ottobeuren †. Benediktinische Monatschrift 31 (1955), S. 390–391.


Zitierempfehlung: Einsiedler, Josef Maria, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 14.10.2016, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Einsiedler,_Josef_Maria

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