Groiß, Albert

Albert Groiß trat 1985 in die Benediktinerabtei Altenburg ein und empfing 2011 die Priesterweihe. Er war Prior, Novizenmeister, Gastpater, Erzieher bei den Altenburger Sängerknaben und Leiter des Tourismus, während der Generalsanierung des Stiftes war er auch Baudirektor. In den vergangenen zwölf Jahren hatte er im Kloster die Aufgabe des Kantors inne und war Bibliothekar und Archivar.

2014 übernahm er als Pfarrer die Seelsorge in Horn, kurz darauf auch in Mödring. Seit 2020 ist er Moderator des neugegründeten „Pfarrverbandes im Horner Becken“, der acht Pfarren umfasst, darunter die Altenburger Stiftspfarren Strögen-Frauenhofen, Röhrenbach, St. Marein, die Diözesanpfarre Dietmannsdorf und die Titularpfarren des Stiftes Klosterneuburg St. Bernhard und Neukirchen.

Am 23. Februar 2026 wurde er unter dem Vorsitz von Abtpräses Johannes Perkmann (Michealbeuern) vom Konvent für drei Jahre zum Administrator gewählt. Er folgt auf Abt Thomas Renner, dessen Amtszeit nach zwölf Jahren endete. Am 12. März 2026 übernahm er sein Amt mit der Schlüsselübergabe aus der Hand des Abtpräses.

gge, März 2026


Literatur:

Spätmittelalterliche Lebensformen der Benediktiner von der Melker Observanz vor dem Hintergrund ihrer Bräuche. Ein darstellender Kommentar zum Caeremoniale Mellicense des Jahres 1460 (= Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums ; Bd. 46), Münster: Aschendorff, 1999, ISBN 9783402040805.


Zitierempfehlung: Groiß, Albert, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 7.03.2026, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Groi%C3%9F,_Albert