Hofbauer, Ulrich

Aus Biographia Benedictina

Ulrich Hofbauer OSB

Ulrich Hofbauer

38. Abt von Michaelbeuern 1614–1626

* um 1580 Altenbuch bei Straubing
† 23. Aug. 1637 Michaelbeuern, Salzburg

Ulrich Hofbauer (Hoffpauer), geboren in Altenbuch bei Straubing als Sohn des Hufschmieds Sebastian Bauer und seiner Frau Regina, Profess im Stift St. Peter in Salzburg 25. August 1605 unter Abt Martin Hattinger, Prior 1611 bis 1613; Administrator des Stiftes Michaelbeuern 24. Februar 1613, Abt 11. Juli 1614; resignierte freiwillig am 1. Dezember 1626, hospitierte dann im Stift St. Paul in Kärnten. Im Mai 1637 kam er nach Michaelbeuern, weil man ihn zur Abtwahl eingeladen hatte, und starb dort am 23. August 1637.

Filz urteilt über ihn : „Ein unternehmender, durchgreifender Mann, voll Eifer und Tatkraft für die Rechte seines Stiftes und Ehre seines Hauses. In den dreizehn Jahren, die er dem Kloster vorstand, hat er sich einen neuen Konvent und beinahe ganz neues Kloster geschaffen“. (S. 483)

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D:

Prof.: 25. Aug. 1605; Abbas: el. 11. Juli 1614, res. 1. Dez. 1626.

L:

Filz, Michael: Geschichte der Aebte dieses Stiftes, von Werigand dem Ersten chronologisch bestimmten, bis auf den Gegenwärtigen, Nicolaus III. (Geschichte des Salzburgischen Benedictinerstiftes Michaelbeuern Band 2). Salzburg, 1833 S. 483–498 · Lindner, Pirmin: Professbuch der Benediktiner-Abtei St. Peter in Salzburg (1419–1856). Salzburg 1906, S. 32.


Zitierempfehlung: Hofbauer, Ulrich, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 1.12.2016, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Hofbauer,_Ulrich

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