Casel, Odo: Unterschied zwischen den Versionen

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Pater Odo Johannes Casel, geb. am 27. September 1886 in Koblenz-Lützel. 1905 Abitur in Andernach. Nach kurzem Studium in Bonn 1905 Eintritt in die Benediktinerabtei Maria Laach. Profess am 24. Februar 1907. Studium der Philosophie und Theologie in Maria Laach und Sant’ Anselmo, Rom. 17. September 1911 Priesterweihe. 1912 Dr. theol. (Dissertation über die Eucharistielehre des hl. Märtyrers Justinus). 1913–1916 Studium der klassischen Philologie und der
 
Pater Odo Johannes Casel, geb. am 27. September 1886 in Koblenz-Lützel. 1905 Abitur in Andernach. Nach kurzem Studium in Bonn 1905 Eintritt in die Benediktinerabtei Maria Laach. Profess am 24. Februar 1907. Studium der Philosophie und Theologie in Maria Laach und Sant’ Anselmo, Rom. 17. September 1911 Priesterweihe. 1912 Dr. theol. (Dissertation über die Eucharistielehre des hl. Märtyrers Justinus). 1913–1916 Studium der klassischen Philologie und der
Religionswissenschaft in Bonn. 1919 Dr. phil. (Dissertation über das mystische Schweigen bei den griechischen Philosophen). Liturgiewissenschaftliche Arbeiten; seit 1921 Herausgeber des Jahrbuches für Liturgiewissenschaft. 1922–1948 Spiritual der Benediktinerinnenabtei Herstelle. Gestorben am Ostermorgen, 28. März 1948. Beigesetzt auf dem Klosterfriedhof, 1958 umgebettet in die Abteikirche.
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Religionswissenschaft in Bonn. 1919 Dr. phil. (Dissertation über das mystische Schweigen bei den griechischen Philosophen). Liturgiewissenschaftliche Arbeiten; seit 1921 Herausgeber des Jahrbuches für Liturgiewissenschaft. Von 1922 bis 1948 war er Spiritual der Benediktinerinnenabtei Herstelle, deren Aufbau und Entfaltung er entscheidend mitgestaltete. Gestorben am Ostermorgen, 28. März 1948, nach einem Schlaganfall, den er in der Osternachtfeier erlitten hatte. Beigesetzt auf dem Klosterfriedhof, 1958 umgebettet in die Abteikirche.
  
 
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Aktuelle Version vom 20. Dezember 2012, 14:05 Uhr

Odo Casel OSB

Odo Casel

Benediktiner der Abtei Maria Laach; Liturgiewissenschaftler

* 27. Sep. 1886 Koblenz-Lützel
† 28. März 1948 Herstelle

Pater Odo Johannes Casel, geb. am 27. September 1886 in Koblenz-Lützel. 1905 Abitur in Andernach. Nach kurzem Studium in Bonn 1905 Eintritt in die Benediktinerabtei Maria Laach. Profess am 24. Februar 1907. Studium der Philosophie und Theologie in Maria Laach und Sant’ Anselmo, Rom. 17. September 1911 Priesterweihe. 1912 Dr. theol. (Dissertation über die Eucharistielehre des hl. Märtyrers Justinus). 1913–1916 Studium der klassischen Philologie und der Religionswissenschaft in Bonn. 1919 Dr. phil. (Dissertation über das mystische Schweigen bei den griechischen Philosophen). Liturgiewissenschaftliche Arbeiten; seit 1921 Herausgeber des Jahrbuches für Liturgiewissenschaft. Von 1922 bis 1948 war er Spiritual der Benediktinerinnenabtei Herstelle, deren Aufbau und Entfaltung er entscheidend mitgestaltete. Gestorben am Ostermorgen, 28. März 1948, nach einem Schlaganfall, den er in der Osternachtfeier erlitten hatte. Beigesetzt auf dem Klosterfriedhof, 1958 umgebettet in die Abteikirche.

gge


D:

Prof.: 24. Feb. 1907; Sac.: 17. Sep. 1911.

L:

Häußling, Angelus: Kurzbiographie in Gottesdienst als Feld theologischer Wissenschaft im 20. Jahrhundert: Deutschsprachige Liturgiewissenschaft in Einzelporträts. (=LQF, Band 98,1), hg. von Benedikt Kranemann und Klaus Raschzok, Münster: Aschendorff 2011, S. 236–241. · Severus, Emmanuel: Odo Casel (1886 - 1948) zum Gedächtnis, in: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler, Ahrweiler 1987, S. 45ff. · Coen, Hilara: Lebensbild P. Odo Casel (1886–1948) [PDF].


Zitierempfehlung: Casel, Odo, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 20.12.2012, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Casel,_Odo

Vorlage:Page.name: CASEL, Odo (Johannes) OSB (1886–1948) – Biographia Benedictina