Strohsacker, Hartmann: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach Strohsackers Tod drohte dem Kloster die Aufhebung, weil es mangels Eintritten und nach den zahlreichen Todesfällen in und nach den Kriegsjahren als nicht mehr lebensfähig angesehen wurde. Strohsackers Nachfolger [[Zedinek, Wilhelm|Wilhelm Zedinek]] wurde 1949 gewählt und betrieb in den nächsten Jahren erfolgreich den Wiederaufbau des Stiftes.
 
Nach Strohsackers Tod drohte dem Kloster die Aufhebung, weil es mangels Eintritten und nach den zahlreichen Todesfällen in und nach den Kriegsjahren als nicht mehr lebensfähig angesehen wurde. Strohsackers Nachfolger [[Zedinek, Wilhelm|Wilhelm Zedinek]] wurde 1949 gewählt und betrieb in den nächsten Jahren erfolgreich den Wiederaufbau des Stiftes.
 
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Version vom 25. September 2011, 20:02 Uhr

Hartmann Strohsacker OSB

Hartmann Strohsacker

Abt von Göttweig 1930–1946

* 06. Juli 1870 Mauternbach, NÖ
† 12. März 1946 Göttweig

Hartmann (Augustinus) Strohsacker, ein Bauernsohn, studierte Theologie in Göttweig und und wurde 1893 zum Priester geweiht. nach einem weiteren Studium in Innsbruck 1897 zum Doktor der Theologie promoviert, lehrte er Philosophie und Dogmatik in Göttweig, bis er 1899 als Dogmatikprofessor an die Benediktinerhochschule Sant’Anselmo in Rom berufen wurde. 1908 wurde er dort Rektor und Prior. 1913 nach Göttweig übernahm er dort 1914 das Amt des Priors und 1925 die Pfarrstelle in Kilb, bis er 1930 zum Abt gewählt wurde.

Für Abt Hartmann und den Konvent begann ein Leidensweg, als am 21. März 1939 die Ausweisung erfolgte und das Stift enteignet wurde. Strohsacker selbst wurde gemeinsam mit sechs weiteren Benediktinern unter dem Vorwurf, „sich staatsfeindlich geäußert und betätigt“ zu haben, von der Gestapo verhaftet (21.–28. April 1939).

Strohsacker konnte zwar noch die Rückkehr aus dem Exil in Unternalb erleben, starb aber schon 1946.

Nach Strohsackers Tod drohte dem Kloster die Aufhebung, weil es mangels Eintritten und nach den zahlreichen Todesfällen in und nach den Kriegsjahren als nicht mehr lebensfähig angesehen wurde. Strohsackers Nachfolger Wilhelm Zedinek wurde 1949 gewählt und betrieb in den nächsten Jahren erfolgreich den Wiederaufbau des Stiftes.

gge


D:

Vest.: 12. Aug. 1888; Prof.: 15. Okt. 1889, 16. Okt. 1892; Sac.: 16. Juli 1893; Abbas: el. 11. Dez. 1930, ben. 15. Jan. 1931 (Bf. Memelauer); Dev.: Prodesse magis quam praesse.

D:

Lashofer, Professbuch Göttweig, 1983.


Zitierempfehlung: Strohsacker, Hartmann, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography), Version vom 25.09.2011, URL: http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Strohsacker,_Hartmann

Vorlage:Page.name: STROHSACKER, Hartmann (Augustin) OSB (1870–1946) – Biographia Benedictina